G2 Esports fegen Movistar KOI mit 3:0 vom Feld und holen den LEC-Summer-2026-Titel

G2 Esports hat die Sommersaison der League of Legends European Championship auf eindrucksvolle Weise abgeschlossen: Im Finale der LEC Summer 2026 am 20. September im Palais Nikaïa in Nizza fegte das Team Movistar KOI mit 3:0 vom Feld. Damit sichert sich G2 den vierten LEC-Titel in Folge und den 20. Pokal insgesamt – eine Bilanz, an die in der europäischen League-of-Legends-Szene bislang keine andere Organisation herankommt.

Von echter Gegenwehr war in der Serie kaum etwas zu sehen. Game eins war bereits nach 27 Minuten entschieden, nachdem G2 früh die Kontrolle über die Karte übernommen und Movistar KOI nie wieder herangelassen hatte. Das Bot-Lane-Duo beendete die Auftaktpartie ohne einen einzigen Tod, während Jungler SkewMond auf Wukong eine Bilanz von 9/1/4 auflegte und dem Rest des Kaders damit viel Freiraum verschaffte. Support-Spieler Labrov wurde zum Finals-MVP gekürt, nachdem er über die gesamte Serie hinweg nur zweimal gestorben war – ein Wert, der zeigt, wie wenig Raum G2 dem Gegner das ganze Wochenende über ließ.

Auch abseits des Spielfelds gab es einen besonderen Moment beim Pokal-Lift: Perkz, der im Juli nach Jahren als Spieler auf mehreren Positionen für die Organisation in die Rolle des Headcoaches gewechselt war, holte seinen ersten LEC-Titel von der Seitenlinie aus. Ein schneller Erfolg für ein Trainerteam, das nur wenige Monate Zeit hatte, den Kader auf die zweite Split-Hälfte vorzubereiten.

Für Movistar KOI ist das Ergebnis trotz der Niederlage ein Schritt nach vorn. Der Finaleinzug und der zweite Startplatz der Region für die Worlds sind das beste LEC-Ergebnis des Klubs seit seinem Rebrand, und der Kader hat nun mehrere Wochen Zeit, sich vor der Gruppenauslosung der Weltmeisterschaft neu zu sortieren.

Mit dem Titel sichert sich G2 den ersten Startplatz Europas für die Worlds 2026, Movistar KOI reist als zweiter Vertreter der Region an. Beide Teams richten den Blick nun auf die internationale Bühne, wo G2 versuchen wird, die makellose Playoff-Saison in Europa auch international in ein starkes Ergebnis umzumünzen – etwas, das dem Kader trotz der heimischen Titelsammlung in den vergangenen Jahren nicht gelungen ist.

Das Ergebnis des Sommersplits verändert bereits jetzt die Diskussion unter Wettfreunden vor den Worlds 2026. G2 geht nach der makellosen Playoff-Bilanz als eines der am stärksten gehandelten Teams in die Outright-Wetten, und die Buchmacher haben ihre Quoten bereits entsprechend angepasst. Wer die Quoten vor der Gruppenauslosung vergleichen möchte, findet einen Überblick bei unseren Buchmachern, und wer vor Turnierstart neu einsteigen will, sollte vorher einen Blick auf die aktuellen Willkommensboni werfen.

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