Spirit schlagen MOUZ 3:1 und gewinnen BLAST Open Porto – zweiter Titel in Serie und Revanche für das Bounty-Finale

Team Spirit sind Champions der BLAST Open Porto 2026. Die Nummer eins der Counter-Strike-Weltrangliste besiegte MOUZ im Finale am Sonntag mit 3:1 und holt damit nach dem Triumph beim Esports World Cup den zweiten großen Titel in Folge. Gleichzeitig ist es eine Revanche: Vor gut einem Monat hatte MOUZ das Finale des BLAST Bounty gegen Spirit gewonnen.

So lief das Finale

Spirit eröffneten auf Dust2 und nahmen sofort die B-Seite ins Visier – genau die Schwäche, die sie im Bounty-Finale noch nicht hatten ausnutzen können. Diesmal klappte es. MOUZ-Anchor PR startete mit zwei Triple-Kills stark, fiel im Laufe der Map aber deutlich ab, und Spirit machten mit 13:8 den Deckel drauf.

Auf Mirage sah es zunächst nach dem gleichen Drehbuch aus. sh1ro war früh überragend, sammelte in den beiden Pistol-Runden sieben Kills, und Spirit führten mit 11:4. Dann wachte die CT-Seite von MOUZ auf. Angeführt von den jungen Anchors gewannen sie neun Runden in Serie, drehten die Map zum 13:11 und glichen die Serie aus – ein Comeback, das kurz die Frage aufwarf, ob Spirit ein Finale gegen diesen Gegner überhaupt zu Ende spielen können.

Die Antwort kam auf Ancient. Spirit gingen mit 14 Siegen in Folge auf dieser Map ins Match und machten daraus in beeindruckender Manier 15: Ein 13:3, bei dem donk mit einem Rating von 2,39 endlich ins Rampenlicht trat. Auf Nuke ging es genauso weiter – ein 13:6 besiegelte das 3:1 und den Titel.

sh1ro, nicht donk, war der herausragende Spieler

Vor dem Turnier drehte sich vieles um donk, und auf Ancient lieferte er die Highlight-Momente. Über die gesamte Serie stand jedoch sh1ro an der Spitze der Spirit-Statistik: Rating 1,36, 70 Kills bei 42 Toden und auf jeder Map ein positiver Einfluss. donk kam auf 1,28 mit dem höchsten ADR im Server (95,0), tN1R (1,27) und zont1x (1,24) legten ebenfalls starke Zahlen vor. Nur magixx erwischte mit 0,83 einen schwachen Abend.

Auf der Gegenseite kam kein MOUZ-Spieler über ein Rating von 1,0. PR führte das Team mit 0,93 an, während xelex – vor dem Finale von vielen als MVP-Kandidat gehandelt – bei 0,83 landete. Für torzsi und xertioN verlängert sich damit die Liste an zweiten Plätzen bei Top-Events seit ihrem Wechsel zur Organisation.

Was das für den Rest von 2026 bedeutet

Zwei große Trophäen hintereinander sind genau die Art von Serie, die aus einem starken Team ein dominantes macht. Vitality sind nicht mehr die Macht von früher, und Falcons haben ihre Major-Form noch nicht wiedergefunden – Spirit gehen damit als klarer Gejagter in den Herbst. Das wird sich auch in den Counter-Strike-Quoten der großen Buchmacher zeigen, wo Spirit auf absehbare Zeit bei jedem Event als kurzer Favorit gehandelt werden dürften.

Für Wettende ist der spannendere Blickwinkel womöglich MOUZ. Sie haben jetzt ein Finale gegen Spirit verloren, nachdem sie eines gegen sie gewonnen hatten, und sie erreichen bei großen Events regelmäßig die letzte Stufe, ohne den Sack zuzumachen. Sie als Außenseiter gegen jeden anderen Gegner als Spirit zu setzen oder Map-Handicap-Märkte zu prüfen, in denen ihre CT-Seiten die Partien eng halten, könnte mehr Wert bieten als das blinde Mitgehen mit dem Favoriten. Wie immer gilt: Quoten vergleichen, bevor man wettet – unsere Übersicht der Esports-Wettboni listet die aktuellen Willkommensangebote, falls ihr für den vollen Herbstkalender ein neues Konto eröffnen wollt.

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