Kjaerbye kehrt in die CS:GO Szene zurück

Die Fans werden sich freuen. Markus „Kjaerbye“ Kjærbye kommt in die professionelle eSport Szene zurück. Der erfolgreiche Däne hatte eine einjährige Pause eingelegt. In den zurückliegenden Monaten wurde viel spekuliert.

Aus dem Umfeld des Skandinaviers war sogar zu vernehmen, dass Kjaerbye seine Karriere komplett an den Nagel gehängt hat. Mittlerweile hat der CS:GO Profi sich selbst zu Wort gemeldet und bestätigt, dass er zurückkehren wird. Zudem hat sich Däne zum Grund seines vorübergehenden Rückzuges geäußert.

Gesundheitliche und psychische Probleme

Kjaerbye startet 2014 als „No Sir“ in der Counter Strike Szene durch. Seinen größten Erfolg feierte der Däne mit dem Team Astralis, mit dem er 2017 das Major Turnier in Atlanta gewonnen hat. Danach ging es für Markus Kjærbye stetig bergab. Nur ein Jahr später gab er in einem Interview zu, dass er eigentlich keine Motivation zum Spielen mehr hat. Weiter gemacht hat er trotzdem, mit Kurzgastspielen in den Clans von FaZe und Hyenas.

Der Skandinavier hatte damals bereits gesundheitliche Probleme. Atemnot sowie Schmerzen im Bauch und in der Brust waren sein Alltag. Grund für die Schwierigkeiten waren die psychischen Probleme. Der Druck auf den jungen Profi war damals enorm.

Kjaerbye kehrt in die CS:GO Szene zurück

Die Auszeit vom eSport hat Kjaerbye extrem bodenständig vollzogen. Der 23jährige arbeitet im Cafe seines Vaters. Der Abstand vom CS:GO hat dem Dänen gutgetan. Die Motivation ist langsam zurückgekommen. In seiner spielfreien Zeit hat er mit mehreren Profis gesprochen, die bei ihm langsam das Interesse zur Rückkehr geweckt haben. Laut Aussage von Kjaerbye ist es schwierig, eine neue Berufung zu finden. Er sei tief in sich gegangen, um herauszufinden, was er wirklich will.

Komplett neuer Lebensstil

Der Däne hat seinen Lebensstil geändert. Er arbeitet noch immer drei Stunden täglich im Cafe seines Vaters, um den Kopf freizubekommen. Zusätzlich geht Kjaerbye täglich joggen, um sich körperlich in Schuss zu halten. „Man kann nicht den ganz Tag Counter Strike spielen“, so der Skandinavier. Die Balance muss stimmen. Nur so kommen die Leistungen.

„Ich fühle mich so ruhig in meinem Spiel. Ich überdenke meine Entscheidungen nicht mehr so ​​sehr. Ich habe den perfekten Weg gefunden, um aufzutreten.“

Valorant Angebote abgelehnt

Aktuell ist der Däne dabei ein neues Team zu finden. In den zurückliegenden Monaten hat Kjaerbye mehrere Angebote von Valorant Clans erhalten. Die Offerten hat der Spieler allesamt abgelehnt. Der Skandinavier hat die hochdotierten Verträge ausgeschlagen, da sein Herz nach wie vor für CS:GO Counter Strike schlägt.

Team muss seinen Lebensstil akzeptieren

Noch ist keine Entscheidung gefallen, wo und wann Markus „Kjaerbye“ Kjærbye wieder ins Profi-Geschehen eingreift. Entscheidend wird sein, dass sein neues Teams den Lebensstil des Dänen akzeptiert. Es gibt in der virtuellen eSport Welt leider noch immer viele Clans, die ausschließlich auf den Grind fokussiert sind. Ein gesunde Lebensweise in der Balance zwischen Privat und Gaming gibt’s nur selten. Kjaerbye hat aber genau diese Entscheidung für sich selbst getroffen. Er will sich nicht abermals in eine Abwärtsspirale bringen lassen. Nur wenn die Team-Führung diese Bedingung akzeptiert und unterstützt, wird der erfolgreiche Däne die Maus wieder professionell in die Hand nehmen.

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