Mesut Özil – Vom Fußballstar zum eSport-Profi?

Die Fußball-Karriere vom ehemaligen, deutschen Nationalspieler und Weltmeister Mesut Özil neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Für Aufsehen sorgte dieser Tage eine Aussage seines Beraters Erkut Söğüt.

Özil könne sich eine „Karriere nach der Karriere“ vorstellen, und zwar als eSport-Profi. Die Voraussetzungen dazu hat der ehemalige Profi vom SV Werder Bremen und FC Bayern München definitiv. Wie Erkut Söğüt betonte, sei Özil ein ausgezeichneter Fortnite Spieler, der es durchaus mit der Elite der Szene aufnehmen kann.

Eigenes eSport Team ist bereits vorhanden

Die Grundlagen für den Einstieg in die eSport-Welt hat Mesut Özil längst gelegt. Er gründete bereits 2018 seine eigene eSport Organisation. Die Marke „M10 Esports“ ist nicht nur den Insidern ein Begriff. M10 Esports hat in der Vergangenheit vornehmlich die FIFA Sektion abgedeckt, aber auch andere Disziplinen abgedeckt. Im Clan des Deutsch-Türken waren und sind zahlreiche, talentierte deutsche eSportler zu finden. Der Einstieg des Chefs könnte also kurz bevorstehen, abhängig von der aktuellen sportlichen Situation.

Bei den Gunnars mehr an der Konsole als auf Rasen

Der sportliche Abstieg von Mesut Özil hat beim FC Arsenal London begonnen. Der Mittelfeldmann hat sich bei den Gunnars vom Stammspieler zum Bankdrücker entwickelt. In den letzten Monaten wurde Özil überhaupt nicht mehr in den Kader nominiert. Aus den Erzählungen seiner Mitspieler ist bekannt, dass er eigentlich geniale Techniker die überwiegende Zeit zu Hause in seiner Villa vor Spielkonsole verbracht hat. Ein Fan des eSports ist Mesut Özil also schon lange.

Auch bei Fenerbahce Istanbul glücklos

Mesut Özil esport
Özils FIFA-Karte.

Nach seinem Wechsel zu Fenerbahce Istanbul schien es sportlich für den ehemaligen DFB-Kicker kurzfristig auswärts zu gehen. Das Zwischenhoch ist jedoch schon wieder Geschichte. Özil ist auch am Bosporus in Ungnade gefallen und wurde von Fenerbahce im März 2022 suspendiert.

Daran wird sich auch zukünftig nichts ändern. Der neue Coach Jorge Jesus hat direkt bei seiner Amtsübernahme betont, das sich an der Causa Özil nichts ändern wird. Der Portugiese plant nicht mit dem 97fachen, deutschen Nationalspieler.

Özil selbst hat sich gewohnt launisch gezeigt und offiziell betont, dass er keine Wechsel anstrebt. Er will seine Karriere beim Istanbuler Club beenden und seinen Vertrag gegebenenfalls einfach aussitzen. Das Verhalten des Ex-Nationalspielers erinnert an seine Auftreten in London.

Der Vertrag von Mesut Özil läuft noch bis ins Jahr 2024. Erkut Söğüt betonte aber, dass Fenerbahce das Arbeitsverhältnis beenden kann, sofern eine entsprechende Ablöse gezahlt wird. Dann wäre der Wechsel vom Fußball zum Fortnite sofort möglich.

M10 Esports – das Team

Mesut Özil ist nicht nur Inhaber vom M10 Esports, der Fußballstar ist natürlich auch selbst in der Fortnite Online-Welt anzutreffen. Er spielt unter dem Name „M10-Mes“. Verantwortlich für die Entwicklung des eSport Clans ist derzeit Kay Runné als Team-Manager und CEO.

Für Schlagzeilen hat die Organisation 2020 gesorgt. Damals verpflichtete die Özil-Clique Fortnite Weltmeister Emil „nyhrox“ Bergquist Pedersen. Der Norweger war jedoch nur einige Monate für das deutsche Team am Start. Aktuell konzentriert man sich auf die Entwicklung junger Talente. Unter Vertrag stehen unter anderem Florian „Floriixn“ Sahiti und Lukas „Pepper“ Goldack.