Movistar Riders holen sich den Titel beim ESL Challenger Valencia

Mit nur einem Kartenverlust setzten sich die Spanier im Wettbewerb durch.

Im Meisterschaftsmatch der ESL Challenger Valencia 2022 (1. bis 3. Juli) besiegten Movistar Riders die Outsiders mit 2:1 und gewannen damit den Sieg und die erste LAN-Meisterschaft des Jahres 2022.

Das Team von Alejandro “alex” Masanet verlor die Eröffnungskarte des Wettbewerbs, Inferno (9-16), bevor es mit der von den Russen gewählten Karte Overpass (16-14) den Ausgleich schaffte. Vor heimischem Publikum war die Karte Vertigo (16-14) ausschlaggebend für den Sieg über die Gegner und den Gewinn der Meisterschaft.

Das siegreiche Team erhält neben einem garantierten Platz in der “ESL Pro League Season 17 Conference” einen Bonus von 50.000 Dollar.

Movistar Riders besiegte in der Gruppe B HUMMER und MIBR mit Leichtigkeit, während die späteren Sieger im Halbfinale auch Sprout ausschalteten. Die Outsiders, die ebenfalls ihre Gruppe gewonnen hatten, sich aber zuvor gegen Rare Atom schwer getan hatten, stellten im Meisterschaftsspiel ihre stärkste Herausforderung dar.

Die Zusammenfassung des Finales

Die Outsiders gewannen die Pistolenrunde und zogen vorzeitig ins Finale ein, in dem Movistar Riders auf Inferno setzte. Beide Teams gaben die Führung in der Serie immer wieder aus der Hand, so dass es eine hart umkämpfte Halbzeit wurde. Petr “famous” Bolyshev glänzte auf der CT-Seite, indem er mehrere offensive Vorstöße auf der B-Seite abwehrte, um einen 20:6-Score in der ersten Halbzeit zu erzielen.

Nach drei aufeinanderfolgenden Wiederholungen auf der A-Seite sicherte sich das russische Team schließlich einen 9:6-Vorsprung, mit dem es in die Pause ging.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erwischte das Team von alex keinen guten Start, und die Außenseiter nutzten die Chance, ihren Vorsprung auszubauen. Eine kurze dreirundige Serie half dem spanischen Team, wieder in Schwung zu kommen, aber auch diese wurde vorzeitig beendet, als David “n0rb3r7” Danielyan sich den Weg auf die A-Seite bahnte.

Runde 24 war der Wendepunkt, als Dzhami “Jame” Ali, der bis dahin eine sehr ruhige Partie gespielt hatte, in einem 1v3-Clutch ausbrach und den Russen den Matchball bescherte. Nach dieser herzzerreißenden Leistung gewannen die Outsiders prompt die letzte Runde, die zum 16:9-Sieg nötig war.

Jame und Co. holten sich ihre dritte Pistole in Folge, nachdem sie sich zu ihrem bevorzugten Standort auf der Überführung begeben hatten, um früh in der Offensive die Initiative zu übernehmen. Nachdem die Pistolen abgefeuert waren, gelang es Movistar Riders schließlich zu punkten, doch in Runde 6 bescherte eine Reihe von Fehlern der Spanier Jame eine weitere 1v2-Kupplung.

Zum Glück für die Spanier konnte Movistar Riders die nächste Runde mit ein paar Handfeuerwaffen zu ihren Gunsten drehen und sich so einen kurzen Vorteil verschaffen. Der Rest der Halbzeit war eng umkämpft, wobei die Outsiders bis zum Seitenwechsel einen 8:7-Vorsprung herausspielen konnten.

Nach dem Wechsel auf die offensive Seite wachte das russische Team auf und gewann 11-10 nach einem Vier-Runden-Lauf, in dem Qikert vorübergehend die Kontrolle über den Server übernahm. Trotz eines 14:11-Rückstands gaben die Movistar Riders nie auf und schafften mit klugem Finanzmanagement und einigen wichtigen Halten auf der A-Seite ein beeindruckendes Comeback. Alvaro “SunPayus” Garcia beendete die Serie auf der B-Seite und bescherte den Spaniern einen 16-14-Sieg.

Das Fazit

Obwohl es nicht zu den beliebtesten Turnieren gehört, hat uns das ESL Challenger Valencia am vergangenen Wochenende viele lustige Momente beschert und bewiesen, dass die beste CSGO-Erfahrung nicht nur auf den größten Bühnen der Welt zu finden ist.